26. Juni 1990:

 

Der Verein feiert sein zehnjähriges Bestehen.
Dem Verein, der von Beginn an einen festen Platz in der Vereinslandschaft der Gemeinde hatte, gelang es, die Arbeit an den Gewässern verantwortungsbewusst voranzutreiben. Gewässerwarte, die spezielle Ausbildungen erhalten, bewahren den Naturschutz und führen sogar Wasseranalysen durch. Der ca. ein Hektar große Dorfweiher sowie der Katzenbach und die Zulaufbäche werden von ihnen insbesondere gepflegt; dabei geht es sowohl um die Erhaltung der Tier- als auch der Pflanzenwelt. Selbstverständlich werden ebenfalls in jedem Jahr Frosch- und Krötenzäune gesetzt und die Fauna wird ebenfalls besonders geachtet. Beim Aufbau des Vereins haben Herr Harry Flatt (gest. 1986) und Herr Franz Lehmann (gest. 1988) wesentlich beigetragen; deren früher Tod traf den Verein daher sehr hart.

2. Juli 1990:

 

„Weder Zukunfts- noch Nachwuchssorgen – Der Sportfischereiverein besteht seit zehn Jahren“, wird von der Presse geschrieben.
Mittlerweile sind 42 Mitglieder im Sportfischerei-Verein Dotternhausen e.V. Bei einem kleinen Festabend im Fischerzelt am Dorfweiher werden für besondere Dienste die Gründungsmitglieder vom Landesverband geehrt.

Die Gründungsmitglieder von links:
Helmut Treciak, Josef Bertsch, Fritz Lörcher, Julius Neuenfeld vom Landesfischereiverband, Hartwin Wiedl, Rolf Altenkirch, Josef Kasser, Hans-Peter Treciak und Hans Bussik, der Vorsitzende

Juli 1991:

Jugendfischen beim Gastverein Täbingen

1991:

Dem Sportfischerei-Verein Dotternhausen e.V. bietet sich die Möglichkeit in Verbindung mit dem Angelsportverein Dormettingen e.V. im Schlichemtal, dem so genannten Fuchsloch, eigene Seen zu bauen.

1991 Jahreshauptversammlung:

Bekanntgabe des Kaufs eines Grundstücks im Fuchsloch vom Portlandzementwerk. Die Grundstücksgröße beträgt 1,81 Hektar; nach Fertigstellung der Bauarbeiten soll die Wasserfläche 1,1 Hektar betragen.

Ehrung für zehnjährige Mitgliedschaft bei der Jahreshauptversammlung 1991

18. Dezember 1991:

Nach zähen Verhandlungen mit den Behörden und der Stadt Schömberg wurde die Baugenehmigung erteilt.
Die beiden Vorstände Hans Bussick aus Dotternhausen und Rolf Messner aus Dormettingen stellen zusammen mit den Vereinsausschüssen die Finanzierung auf. Hilfreich war hierbei die Gemeinde Dotternhausen. Zum Einen konnten eigene Grundstücke an die Gemeinde ohne Verlust verkauft werden, zum Anderen bezuschusste sie den Kauf in Höhe von 15.000 DM.

Dezember 1991:

Bedingt durch die Witterung ist ein Großteil der Bauarbeiten im Fuchsloch abgeschlossen.

4. Februar 1992:

Gründung einer separaten Jugendgruppe unter dem Vorsitz von Lothar Lenischenko. Begonnen wurde mit 18 Jugendlichen. In diese Jugendgruppe wurde der Vogelschutz unter der Leitung von Otto Ritter integriert.

Die Jugend beim Königsfischen mit Jugendleiter Lothar Lenischenko, dem zweiten Vorstand Hans-Peter Treciak und dem Wasserwart Jürgen Schlotter.

21. Februar 1992:

Die vom Verein neu ins Leben gerufene Abteilung Vogelschutz unter der Leitung des Experten Otto Ritter hat ihre Arbeit aufgenommen.

Otto Ritter beim Befestigen eines Meisenkastens; hiervon wurden in den Wintermonaten insgesamt 21 Stück gefertigt.

Herbst 1992:

Die neuen Seen werden mit Wasser befüllt.

10. Oktober 1992:

Die Seen werden erstmals mit Fischen besetzt, bleiben jedoch bis zum 1. Mai 1993 für das Angeln gesperrt.

28. Oktober 1992:

Schließung eines BGB-Vertrages nebst Gewässerverordnung zwischen dem Sportfischerei-Verein Dotternhausen e.V. und dem Angelsportverein Dormettingen e.V., in dem die Rechte, Pflichten und Eigentumsrechte der beiden Weiher im Fuchsloch geregelt werden.

20. November 1992:

Die Presse schreibt: “Neue Seen prägen das Sportfischerjahr. 4.300 Stunden an Eigenleistung wurden zur Erstellung erbracht.”

Die Seenlandschaft noch jungfräulich und neu ohne den notwendigen Bewuchs

1992:

Königsfischen 1992

Die Jugend im Zeltlager am Andelshofer Weiher (Bodensee)

1. März 1993:

Das Angeln an den neuen Seen kann beginnen.

20. März 1993:

Der Sportfischerei-Verein Dotternhausen e.V. und der Angelsportverein Dormettingen e.V. richten die Jahreshauptversammlung des Landesfischereiverbandes Süd-Württemberg-Hohenzollern in der Festhalle Dotternhausen aus. Neben dem Präsidenten des Landesfischereiverbandes Süd-Württemberg-Hohenzollern
W. Kaspar befanden sich der Präsident des Landesfischerei-Dachverbandes Dr. Ulrich, Fischereibiologe Dehus vom Regierungspräsidium, Dr. Rösch von der Fischereiforschungsstelle Langenargen und über 100 Delegierte unter den Gästen in der Festhalle. Die Begrüßungsrede hielt Hans Bussick, erster Vorstand des Sportfischerei-Verein Dotternhausen e.V.

10. September 1993 – 05. November 1993:

Der Verein hält einen Rekordlehrgang (161 Teilnehmer) zur Vorbereitung auf die staatliche Sportfischerprüfung ab.

14. November 1993:

Der aktuelle Mitgliederstand des Vereins zur Jahreshauptversammlung beträgt 67 Mitglieder. Davon sind 46 aktiv, drei passiv und 18 jugendlich. Die Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:
  1. Vorstand – Hans Bussick
  2. Vorstand – Hans-Peter Treciak
  3. Schriftführer – Horst Schwarz
  4. Kassier – Josef Bertsch
  5. Wasserwart – Jürgen Schlotter
  6. Jugendleiter – Lothar Lenischenko
  7. Ausschuss – Helmut Treciak
  8. Organisation – Rainer Hämmerl
  9. Küchenmeister – Karl-Eugen Banschbach

1993:

Jahreshauptversammlung 1993

Von links: Markus Weinmann, Helmut Kasser nebst Gattin, Helmut Mattes, Heinrich Gottwald und Josef Kasser

Hans Bussick in Heiligenhafen (Ostsee)

1994:

Ein neues Vereinslogo wird von Rainer Hämmerl entwickelt

1998:

Übergabe des Jugendpreises

Von Links: Lothar Lenischenko (Jugendleiter), Frau Schawann (Landesfischereiverband) und Sascha Bayer (stellv. Jugendleiter)

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